Samstag, 15. Januar 2005
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Hotel am Tagesziel: Craicor Accommodation

Preis: 75 Euro fürs Appartement

Hotel-Bewertung: Wunderschöne gelegen, schöne Aussattung, leider kein Backofen.  

 

Strecke: Whangamata - Wangarei - Paihia

Gefahrene Kilometer: 417 km

Heute morgen klingelte der Wecker bereits um 6.30. Wir wollten früh los, da wir ganz bis an die Nordspitze nach Paihia wollten. Tatsächlich los kamen wir dann aber doch erst um 7.45. Ziemlich spät für uns. Wir sind bei schönen Wetter, an Auckland vorbei, bis nach Whangarei gefahren. 

Das Herz der Stadt ist das so genannte Town Basin, der restaurierte Hafen im Kolonialstil. Hier sind findet man Cafes und Shops, Kunstgalerien und Geschäfte. Whangarei ist ein häufig angesteuerter Hafen für Weltumsegler, die hier den pazifischen Sommerstürmen ausweichen. Es war schön warm und wir sind am Hafen bummeln gegangen, dann haben wir noch Mittag gegessen und sind anschließend gleich weitergefahren.

Ein Stop mußten wir dann doch noch machen - in Kawakawa gibt es nämlich ein Bauwerk von Friedrich Hundertwasser. Die "Hundertwasser-Toilette". Hundertwasser verbrachte eine lange Zeit seines Lebens in Neuseeland, bis er am 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth II starb. Er wurde auf seinem Land in Neuseeland begraben.

[Whangarei / Kawakawa]

Die Sonne schien und das eine oder andere Mal konnten wir bereits das Meer sehen. Die Straßen waren ziemlich kurvig. Wir kamen so um 15.15 Uhr, in Paihia an. Wir sind gleich am Ortseingang in Paihia vom Strandweg links hochgefahren, von dort ging es richtig steil rechts einen Weg hinauf zum Haus. Oben angekommen, fanden wir einen Zettel an der Tür ! Auf dem stand: "Liebe Gästet, in der Tüte (hing an der Haustür) ist ein Telefon, ruft doch die Nummer an. Ich bin dann sofort da." Wir riefen also an - und tatsächlich klappte alles wie beschrieben. Wir wurden dann in unsere Apartment gebracht, das noch höher lag und wurden gleich herumgeführt. Begrüßt wurden wir außerdem noch von einer Asiatin, die sich um uns kümmern sollte. Sie sprach leider kaum englisch, war aber überaus freundlich.

In der Bay of Island sind zwei Orte ideale Ausgangspunkte für alle Touren: Russel, das sehr beschaulich, hübsch, aber auch etwas teuerer ist und Paihia, das als touristisch und überlaufen, aber günstig gilt. Die Maßstäbe, was in Neuseeland als "überlaufen" gilt, lagen weit unter unseren Vorstellungen. Wir empfanden den Ort eher als jung, trendy und für neuseeländische Verhältnisse etwas geschäftiger als sonst üblich, aber bestimmt nicht überlaufen. Unten an der Straße gab Internetcafe inkl. Waschmaschine ! Sehr praktisch. Emails checken und waschen war erst einmal angesagt. Danach ging es auf unseren Balkon mit einen Glas Wein und der fabelhaften Aussicht.

[Appartement]

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Sonntag, 16. Januar 2005
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Tagesplan: Paihia-Russel-Waitangi

Heute morgen waren wir mal wieder um 7 Uhr wach. Erst die Grillen die draußen zirpten, dann fing noch jemand an, direkt vor unserem Fenster, Blumen zu gießen. Aber es reicht schon, mal nicht sofort aus dem Bett springen zu müssen. Wir haben dann in Ruhe gefrühstückt. Sogar mit gekochtem Ei (das geht auch im Wasserkocher!). Dann fuhren wir an den Anlegersteg um mit der Personenfähre nach Russel zu fahren. Zu Beginn des 19 Jahrhundert war Russel ein Hauptort der Walfangindustrie. Gesetzlosigkeit regierte die Stadt, was ihr den Beinamen "Hölle des Pazifiks" einbrachte. Heue lebt die Stadt vor allem vom Tourismus, Fischfang und Austernzucht. Hier sind wir am Strand bummeln gegangen, haben das Pompallier House besucht. Es gab gerade ein Führung, der wir uns anschlossen. Das Leben in diesem Haus, in dem u.a. Bibeln gedruckt wurden, wurde hier genau erklärt. Und man konnte sogar an den nachgebauten Maschinen alles ausprobieren. Einfach war es nicht bis so eine Seite auf Papier gedruckt und schließlich gebunden war. Dann haben wir noch im Marlborough Hotel auf der Terrasse very british einen Tee mit Scones, Cream und Jam genommen. Wenn man etwas mehr Zeit hat, könnte man im "The Duke of Marlbourough Hotel" sehr stilvoll übernachten.

[Russel]

Wieder zurück in Paihia fuhren zum Waitangi Treaty Grounds. Angefangen haben wir denRundgang bei dem beindruckenden Kanu  der Maori. Das 35 Meter lange Kanu Ngatokimatawhaorua wurde nach dem Kanu benannt, in dem Kupe Neuseeland entdeckte. Bis zu 120 Krieger finden darin Platz. Jedes Jahr wird es am Waitangi Day zu Wasser gelassen. Dann ging es zum Treat Ground. Am 6. Februar 1840 wurde hier der Vertrag  von Waitangi vor dem Haus des britischen Siedlers James Busby  zwischen Engländern und Maori unterzeichnet. Seit 1932 ist es eine offizielle Gedenkstätte. Im Treaty House, in dem der erste britische Einwohner Neuseelands lebte, treffen sich jedes Jahr Maori und führende Politiker der Regierungspartei um am 6.Februar den Waitangi Day zu feiern. Dann haben wir noch das Versammlungshaus der Maori (Te Whare Runanga) angesehen. Es wurde am 6. Februar 1940 zum 100 Jahrestag der Vertragsunterzeichnung eröffnet. Es enthält wertvolle Wandschnitzereien.

Als Abschluss haben wir noch im Waikokopu-Cafe etwas getrunken und sind dann zurück nach Paihia gefahren. In Paihia sind wir dann noch durch die Geschäfte gebummelt, wirklich schönes oder neues gab es hier aber nicht. Dann gab es noch ein bisschen Fernsehen, bevor es früh ins Bett ging. Am nächsten Tag ging mit Bus-Tour zum Cape Reinga.

[Waitangi]

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Montag, 17. Januar 2005
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Tagesplan: Ausflug mit Fuller nach Cape Reinga

Da man auf dem Ninty Miles Beach nicht mit dem Leihwagen fahren durfte (aus Mietschutz- und Umweltgründen), haben wir uns für eine geführte Bustour entschieden. Über Internet hatten wir uns  bereits von zuhause aus verschiedene Bus-Touren eine ausgesucht. Entschieden haben wir uns für Fuller. Die Tour hat damals 55 Euro gekostet inkl. Lunch. 

Die Nacht zum Montag war etwas kurz, unser Vermieter lief nämlich nachts durch unsere Wohnung, weil er meinte etwas gehört zu haben. Danach viel das Einschlafen etwas schwer. Morgens sind wir um 6.15 Uhr aufgestanden, haben schnell gefrühstückt und sind dann zum Maritim Building gefahren. Dort starteten viel Bustouren in die Umgebung. Auch unser  Bus kam um 7.30 Uhr. Unser Fahrer, Alex aus Schottland, war auch gleichzeitig unsere Guide für den Tag. Kurz vor dem Beach gab es noch mal eine kleine Pause an einem Kiosk/Post/Restaurant/Klo, dann fuhren wir auf den Strand. Am Strand sind wir fast 30 Minuten gefahren, die Strecke ist nicht 90 Milen lang, sondern 90 Kilometer. Wie der Name entstanden ist, weiß keiner mehr. 

Es war fast menschenleer, ab und zu kam uns ein Auto entgegen. U.a. sind wir an einem Walkadaver vorbeigefahren, kein wirklich schöner Anblick. Eindrucksvoller waren da schon die große Vogelschwärme, die in die Luft stiegen, das spritzende Wasser, wenn der  Bus an die Brandung kam. 

Dann ging es plötzlich rechts rein in die Dünen. Wir folgten einen Wasserlauf, bis zu den ersten hohen Sanddünen. Alex hielt an und  wir stiegen aus. Er holte aus dem Bus mehre "Surfbretter" und hielt uns einen Trockenvortrag übers "Sanddünen-Surfen" Denn das stand als nächstes auf dem Programm. Also, Brett unter dem Arm klemmen und hoch ging es auf die Düne. War etwas anstrengend, den losen Sand hoch zustampfen. Oben angekommen, fand man es auf einmal ganz schön hoch, aber nun gut, runter mußten wir ja nun mal. Nacheinander legten wir uns bäuchlings aufs Brett, hoben die Füße hoch, hielten den Mund geschlossen, und rutschten den Berg hinunter. Elke ging gleich noch einmal hoch, daß machte wirklich Spaß.

Weiter ging es – so sandig wie wir waren – zu unserem Picknick-Platz. Über kurvige kleine Wege erst einige Hügel hinauf, mit tollen Blick nach unten und dann wieder hinunter zu der beschaulichen kleinen Bucht, die wir vorher von oben sehen konnten. Der Grill war schon aufgebaut. Es gab  auch einfache, aber saubere Toiletten und eine Dusche, so konnte man wenigsten die sandigen Beine abwaschen. Zum Essen wurde Nudel- und Kartoffelsalat, Würstchen, Steak, Bier, Wein oder ein alkoholfreies Getränk angeboten. Jeder suchte sich einen Platz direkt am Strand, in den Dünen oder an einen der kleinen Tische. Alex erzählte, daß hier vor einigen Wochen beim picknick eine Herde Wale vorbeizog. Mehr geht wirklich nicht, sagte er.

Anschließend fuhren weiter zum Cape Reinga, wo man von der Cap Spitze aufs Meer blickt, sieht man wie die Tasmanische See sich mit dem Pazifischen Ozean trifft. Dort steht auch das Cape Reinga Lighthouse. Der Leuchtturm ist fast der nördlichste Punkt Neuseelands. Und dort gibt es auch den nördlichsten Postkasten Neuseelands. Dann ging wieder zurück nach Paihia.

Nicht ohne einen kleinen Umweg nach Kerikeri und einem Halt in einem Kauri Shop. Dort standen die gigantischen Bäume, als kleine Löffel zerlegt, als Tische Stühle und andere Design-Stücke. Sogar eine Treppe war in einem Baum gebaut worden. Der Kauri-Baums steht unter Naturschutz. Die bäumen sind vor Ewigkeiten im Moor versunken und bis zu 50.000 Jahre alt.

Natürlich fuhren wir dann auch noch in den Wald Kauri Forrest um diese riesigen Bäume "live" zu sehen. Es war nur ein kleiner Spaziergang, aber immerhin. So um 18 Uhr kamen wir in Paihia an. Dort haben wir nur noch geduscht, gegessen uns sind bald ins Bett gefallen.

[Cape Reinga-Ausflug]

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Dienstag, 18. Januar 2005
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Heute waren wir segeln. Wir hatten uns am Sonntag dafür entschieden und auch gleich gebucht. Ein kleines Segelboot mit dem Namen "She's a Lady" sollte es sein, das fanden wir etwas persönlicher, als die großen Ausflugsschiffe. 

Um 9.45 Uhr standen wir am Pier, da war das Wetter noch sonnig. Wir waren zu 8 auf dem Boot: Glen unser Skipper mit seinem Sohn Aaron, Jane und Gina aus Wellington (Mutter mit 13 jähriger Tochter) und Becky und Claire aus England (zwei Mädchen um die 20). Leider war es beim rausfahren etwas bewölkt. Wir sind dann als erstes zu einer Insel gesegelt, dort wurden wir an Land gebracht und konnten ein bisschen wandern und fotografieren.

Dann ging's es weiter auf eine andere Insel an den Strand und dort wurde gepicknickt. Glen hatte Sandwichs, Äpfel, Cookies und Saft dafür mitgebracht. Wir konnten dann abwechselnd mit kleinen Kajaks in die Bucht paddeln und durch Gucklöchern im Boden der Kajaks den Meeresboden beobachten. Die anderen lagen derweil am Strand oder gingen spazieren.

Auf dem Rückweg kamen immer mehr Wolken und es wurde etwas kühl. Aber das Highlight kam ja noch – Glen entdeckt Delphine ! Und wir fuhren ganz dicht heran ! Es wahr gut, das wir auf einem kleinen Boot waren, so waren wir viel dichter an den Delphinen. Wir haben viel fotografiert und beobachtet. So in wirklich freier Wildbahn ist es doch etwas anderes Tiere zu sehen, als im Zoo. Die Tiere sind schwer zu fotografieren, weil sie so schnell sind und man will auch nicht die ganze Zeit die Kamera vor dem Auge haben. Leider hatten dann auch die großen Ausflugsschiffe die Delphine entdeckt und sie schwamen davon.

Mittlerweile fing es auch an etwas zu regnen und so waren wir ganz froh wieder zurück zu segeln. Im Hafen angekommen haben wir dann noch mit Jane und Gina einen Kakao getrunken. Abends wurde das Wetter dann wieder besser. Wir haben bei Anne unser Appartement bezahlt. Dann ist Tina noch ins Internetcafe gegangen und danach haben wir noch Burger im Beach Cafe gegessen. Morgen ging es schon Richtung Auckland und langsam nähert sich der Urlaub seinem Ende.

[Segeln]

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Mittwoch, 19. Januar 2005
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Hotel am Tagesziel: Scenic Circle Airedale Hotel - Auckland

Preis: 80 Euro fürs Appartement

Hotel-Bewertung: Super ausgestattetes Hotel, mit Küchenzeile inkl. Spülmaschine ! Eigentlich mit das beste Hotel in dem wir gewohnt haben. 

 

Strecke: Paihia - Auckland

Gefahrene Kilometer: 310 km

 

[Fotos vom Hotel]

So um 9 Uhr sind wir aus Paihia losgefahren. Beim Abschied wünschte uns unsere asiatische Vermieterin Kazu "Viel Glück und Gute Reise" auf Deutsch! (sie hatte sich von ihrem Mann die Worte gegeben lassen, sie in ihre Hand geschrieben und abgelesen). Wir sind den gleichen Weg zurückgefahren, nur kurz vor Auckland sind wir noch mal rechts abgebogen und die kleineren Wege gefahren.

Dabei sind wir im Weingebiet bei einem schönen Restaurant gelandet und haben noch mal richtig gut Mittag gegessen. Das Allely House hat auch eigene Weine und einen sehr schönen Garten. Endlich konnten wir hier mal die Dessert-National-Speise "Pavlova" (Baiser, Schlagsahne und Früchte) genießen. Eine echte Kalorien-Bombe, aber sehr lecker ! Dann wollten wir eigentlich noch zu Karekare Beach fahren, an dem "Das Piano" gedreht wurde. Dabei sind wir aber tatsächlich hoffnungslos im Vorstadt-Dschungel von Auckland verloren gegangen und waren plötzlich in der Stadt. Also haben wir den direkten Weg zum Hotel genommen. Das Hotel haben wir schnell gefunden und waren froh, das wir den Portier unsere Autoschlüssel geben konnten. In der Stadt zu fahren, war nach den langen Überland-Fahrt irgendwie nicht mehr schön. Nach dem Auspacken sind wir erst mal in die Stadt gegangen und haben uns ein bisschen treiben lassen. Wir wären am liebsten wieder weggefahren, so eine Großstadt nach der wunderschönen Natur war zu viel für uns. Dann haben wir noch unsere Reste aufgegessen und getrunken und sind bald ins Bett gegangen.

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Donnerstag, 20. Januar 2005
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Heute stand Auckland auf dem Programm. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen rund um das Hafenviertel und der Queenstreet. Wir sind am Albert Park längs gegangen um die Old Arts Building und den Uhrenturm zu sehen.  Der Uhrenturm  wurde dem Tom Tower der Christ Church in Oxford, England nachempfunden. Das Old Gouverment House, gleich um die Ecke konnten wir leider nur erahnen, da es hinter einer hohen Hecke verborgen war. Wir sind dann weiter zum Hafen gegangen. U.a. zum Ferry Building. Leider fing es dann an zu Regnen, so dass wir in den kostenlosen Free Circle Bus stiegen, der eine bestimmte Route für Touristen zu den Sehenswürdigkeiten fuhr.

Wir sind beim Skytower ausgestiegen und dort Bummeln gegangen. Gelandet sind wir dann noch in der Borders Buchhandlung, das wir bereits aus Amerika kannten. Es regnete noch immr, so haben wir uns die Zeit mit Bücher lesen, DVD´s aussuchen und Cafe trinken vertrieben. 

Irgendwann kam dann doch noch die Sonne raus und wir sind noch mal zum Hafen gefahren. Im Viaduct Basin – das zum Amerikas Cup 1999 - 2000 in einem ehemaligen Industriegebiet mit exklusiven Apartmenthäuser, Geschäften und Restaurant gebaut wurde – haben wir uns die wirklich großen Yachten und Ausflugssegler angesehen. Im Hafenviertel, mit seinen Restaurants und angesagten Bars haben wir, bei strahlendem Sonnenschein, mit einem Sekt auf unsere Reise angestoßen. 

Dann sind wir ins Hotel zurückgegangen  und haben uns für den Abend fertig gemacht.

Traditionell essen wir immer ganz groß am Ende einer Reise. Wir hatten uns das Orbit Restaurant im Skytower ausgesucht. Das gute daran, wenn man dort essen geht, muß man keinen Eintritt für die Aussichtplattform bezahlen. Also haben wir erst die Runde auf der Plattform gemacht, bei der man teilweise über Glas im Boden laufen kann. Auch der Lift hat eine kleine Glasplatte im Boden. Schaurig ! Der Skytower ist 328 Meter  hoch und wurde im August 1997 als Sende- und Telekommunikationseinrichtung eröffnet. Man kann 82 km weit in die Ferne gucken. Und der Turm wurde so konstruiert, daß er Windböen bis zu 200 km/h und ein Erdbeben bis zur Stärke 7 standhält.

Das Essen im Restaurant war sehr gut. Wir saßen am Fenster und da das Restaurant sich rundum drehte, bekamen wir Auckland von oben im Lichtermeer zu sehen.

[Auckland]  

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Freitag, 21. Januar 2005
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Jeder Urlaub muß einmal zu Ende gehen. Wir ließen uns mit dem Aufstehen und Frühstücken Zeit. Die Sonne schien und der Flug ging ja erst am Nachmittag. Nachdem unser Portier das Auto geholt hat und wir unser Gepäck eingepackt haben, sind wir in Richtung Flughafen gefahren. Das war auch kein Problem. Ein Problem wurde es dann allerdings, die Car-Return-Station zu finden. Wir sind ziemlich lange herumgeirrt, bis uns schließlich ein Taxifahrer den richtigen Weg sagen konnten. Dort angekommen, ging es dann zum Glück wieder ohne Probleme – uns von Shadowfax verabschiedet, auf den Transfer Bus warten und zum Flughafen fahren. Hier war es überraschend voll. Wir haben uns gleich angestellt, was ganz gut war, unser Flug war nämlich 20 Minuten vorverlegt worden. .Genau aus diesem Grund sind wir Verfechter des sehr frühen Eincheckens an Flughäfen. Beim Abflug war uns ganz wehmütig zu mute. 

Flug nach Wien, mit Flugzeugwechsel in Sydney und Zwischenstopp in Kuala Lumpur, der leider 1,5 Std. länger dauerte als vorgesehen. In Wien angekommen, haben wir alle unsere Anschlussflüge verpasst. Wir mußten uns - ziemlich alleingelassen vom Österreichischen Bodenpersonal - zu unseren Check-In Schalter durchfragen und darauf hoffen, das wir alle Plätze in den nächsten Flugzeugen bekamen. Das war aber überhaupt kein Problem. Tina und ich bekamen die nächsten Flüge nach Hamburg, bzw. München. Dort wurden wir jeweils von Freunden und Familie abgeholt. So hatten wir die Möglichkeit, gleich von unserer unglaublichen Reise, ans andere Ende der Welt, zu erzählen.

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Fazit: Wir haben schon einiges von der Welt gesehen, aber Neuseeland war doch etwas ganz besonderes. Sicher haben wir nicht alles sehen können, dazu sind vier Wochen einfach zu kurz. Aber wir sind doch tiefbeeindruckt von diesem Land und kommen bestimmt wieder die um die weißen Flecken auf der NZ-Karte zu füllen. 

Vielleicht sollte man, wenn man vier Wochen Zeit hat, nur eine Insel machen, aber für einen Herrn der Ringe-Fan geht das einfach nicht. Für welche Insel sollte man sich entscheiden ? 

Ich würde mich sehr über Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder einfach nur über einen Eintrag ins Gästebuch freuen. Falls Ihr noch Fragen habt, schickt mir einfach eine Email (unten auf der Startseite).