Sonntag, 9. Januar 2005
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Hotel am Tagesziel: Mercure Hotel Wellington

Preis: 80 Euro pro Zimmer / DERTour

Hotel-Bewertung: Das Hotel ist In Ordnung, oben auf einem Berg gelegen, aber die Innenstadt läßt sich zu Fuß erreichen. 

Strecke: Überfahrt von der Südinsel nach Wellington, Tag in Wellington

Gefahrene Kilometer: 47 km

3.20 Uhr klingelte der Wecker. Viel zu früh standen wir an der Fähre, wir machten im Auto noch mal ein Auge zu.  Nachdem wir den Wagen geparkt hatten, suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen bis es los ging. Die Durchfahrt durch die Marlborough Sounds in den Sonnenaufgang war wirklich schön, trotzdem hatte ich ein wehmütiges Gefühl weil wir die Südinsel verließen.

Pünktlich verließen wir um 8.30 Uhr die Fähre und fuhren erst einmal Richtung Miramar Halbinsel zum Chocolate Fish Cafe, dem Lieblingscafe von Peter Jackson und natürlich auch von der Crew während der Dreharbeiten. Dort genossen wir ein leckeres Frühstück mit einer schönen Aussicht. Durch das Café führt die Karaka Bay Road , die Kellner tragen daher Warnwesten. Auch hier funktioniere das Bestellen wie in fast allen Restaurants, man bestellt und bezahlt drinnen und bekommt dann ein Erkennungszeichen mit an den Tisch, so kann der Kellern einen finden. Superpraktisch, man muß zum bezahlen nicht lange auf den Kellner warten. Im CFC bekamen wir einen bunten Stein mit einer Nummer mit.

[Überfahrt und CFC]

Nach der Stärkung machen wir uns nach der Beschreibung von Sandro Kopp auf die Suche nach der Stone Street. Wir haben sie auch ganz schnell gefunden, nur die Studios haben wir nicht "erkannt". Wir mußten aber richtig gewesen sein, an den Laternenmasten hingen Fahnen mit den verschiedenen Oscarkategorien. Wir fuhren auf den Mt. Victoria und versuchten nach dem Locationsguide die Stelle zufinden, wo die Hobbits das erste mal auf den schwarzen Reiter trafen - "get off the road". Aber wir fanden sie nicht. 

Etwas enttäuscht suchten wir unser Hotel, was etwas länger gedauert hat. Wellington ist doch etwas größer. Der Mann an der Rezeption erklärte mir den Weg zu Parkplatz, ich wunderte mich warum ich einmal um den Block fahren sollte, der Eingang zur Tiefgarage lag doch gleich neben dem Hotel. Der Gute hatte wohl unser Auto gesehen und bedenken das es da nicht reinpaßte. Hätte ich mal richtig hingehör und wäre auf den Parkplatz hinter dem Haus gefahren. Aber das Auto passte dann doch knapp unter dem Schild durch. Wir haben nur unsere Sachen abgestellt und sind gleich wieder in die Stadt, wo wir eine Freundin von Elkes Kollegin treffen wollten. Sie wohnt eigentlich in Napier, war aber mit Besuch aus Deutschland an diesem Sonntag in Welltington.

Aber unser erster Weg führte uns ins EMBASSY THEATRE, für HDR-Fans ein Muß. Wir kauften Kinokarten für "Oceans Twelve"-Vorstellung um 18.15 Uhr. 

Dann trafen wir uns mit Simone & Co. Wir entschieden uns ins Tepa Museum zu gehen, anschließend schlenderten wir noch ein bisschen durch die Fußgängerzone. Ständig auf der Suche nach "bekannten" Locations" – da haben sie Billiard gespielt, da haben sie gefrühstückt, guck mal hier Viggos Lieblingssteakhouse Green Parrot...

Dann mußten wir auch schon Abschied nehmen von den Mädels und ins Kino. Dieses Kino ist so wunderschön und hat die bequemsten Kinosessel die wir je gesehen haben !

[Wellington und Ebassy]

Auf dem Rückweg gingen wir noch in ein Internetcafe mit Cardreader und konnten endlich mal wieder Fotos in Livejournal stellen. Das war wirklich ein langer Tag. Völlig erledigt fielen wir ins Bett.

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Montag, 10. Januar 2005
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Hotel am Tagesziel: Scenic Circle Te Pania Napier

Preis: 75 Euro pro Zimmer / DERTour

Hotel-Bewertung: Ganz neues Hotel von der Scenic Circle-Kette, tolle Ausstattung, Zimmer mit Meerblick, Hot Spot, Bar und Restaurant. 

 

Strecke: Wellington - Greytown - Napier

Gefahrene Kilometer: 254 km

Bei grauem Himmel nahmen wir Abschied von Wellington und fuhren auf der 2 Richtung Napier. Simone hatte uns einen Stop in Greytown (Foto rechts) empfohlen. Unser Reiseführer empfahl uns Featherston noch vor Greytown, als die Antiquitätenstadt. Da war überhaupt nichts los, Featherston kann man wirklich links liegen lassen. Greytown dagegen lohnt wirklich einen Stop, wir bummelten die Mainstreet entlang und haben sehr viele Mitbringsel für die Daheimgebliebenen gekauft. Als wir weiter fuhren fing es an zu regnen. Als wir in Napier ankamen, hatte es sich richtig schön eingeregnet. Napier wurde 1931 fast völlig von einem Erdbeben zerstört und danach wurde die Stadt im Art Deco-Stil wieder aufgebaut. Wir wollten doch die wunderschönen bastelfarbenen Gebäude vor blauem Himmel bewundern. Wir bezogen unser Zimmer mit Meerblick im Scenic Circle Te Pania. Das Hotel war gerade mal zwei Jahre alt und wirklich toll. Sogar einen "Hotspot" hat es. Wir besuchten Simone kurz in dem Laden in dem sie arbeitet und kauften uns im Body Shop ein schönes Schaumbad. An bummeln war bei diesem Sauwetter nicht zu denken. Wir unterhielten uns an der Hotelbar bei einem Drink mit einer sehr netten Neuseeländerin die perfekt deutsch sprach. Sie hatte u.a. in Deutschland Sprachen studiert, dann haben wir es uns ein heißes Bad eingelassen und sind, mit der Hoffnung am nächsten Morgen noch ein paar Fotos machen zu können, früh ins Bett gegangen.

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Dienstag, 11. Januar 2005
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Hotel am Tagesziel: The Grand Chateau

Preis: 105 Euro pro Zimmer / DERTour

Hotel-Bewertung: Dieses Hotel war teilweise das Hauptquatier von Peter Jackson und der Crew, weil es u.a. auch ein kleines Kino hat. Sehr alter ehrwürdiger Bau, wir hatten eines der günstigen Zimmer, das aber auch OK war. Die Bäder müßten mal renoviert werden.  

Strecke: Napier - Lake Taupo - Orakei Korako - Whakapapa  Village

Gefahrene Kilometer: ca. 350 km 

Am nächsten Morgen war der Himmel immer noch grau, aber es war trocken. 

[Napier]

Wir besuchten noch mal kurz Simone im Laden und machten uns auf den Weg Richtung Lake Taupo. Endlich kam die Sonne raus und der Himmel wurde immer blauer. Ca. 10 km über Taupo liegen die Huka Falls, die wirklich beeindruckend sind. Die Wassermassen stürzen 11 Meter ins ein schäumendes Becken, an das man auch mit einem Jet-Boat heranfahren kann. Auf Empfehlung von zwei Deutschen die hier gelebt haben, sind wir nicht nach Rotorua gefahren, wo es zur Hauptsaison sehr überlaufen sein sollte. Statt dessen hat man uns die Orakei Korako Geyserland im "Hidden Valley" empfohlen. Das Thermalgebiet ist sehr groß, aber wir fand es trotzdem sehr beeindruckend. Überall blubberte es und es stank nach faulen Eiern. Die Farben waren faszinierend.

[Huka Falls und Geyserland]

 

Danach ging es am wunderschönen Lake Taupo entlang zum Tongaria National Park. Wir machten ein Picknick am Ufer und genossen den Blick auf den Mount Ruahepu. Wir fuhren auf der 47 von oben an den Park heran und machten noch einen 20minütigen Walk zum Lake Rotopounamu dem "Jadesee". Dort waren wieder ganz alleine, einfach wunderschön. Man kann auch längere Wanderungen um den See herum machen. Auf dem Weg ins Whakapapa Village zum Grand Chateau, einem Übernachtungshöhepunkt (the Lord of the Rings Cast and crew used the conference room as their headquarters and stayed here during filming in the area) auf unser Reise, hatten wir einige tolle Ausblicke auf den Kegel des Mount Ngauruhoe, der digital bearbeitet "Mount Doom" wurde. Wir bezogen unser Zimmer im Grand Chateau und bestellten für den Abend einen Tisch im Ruapehu Restaurant. Es gab noch ein kleines Problem, ich hatte meinen einzigen vorzeigbaren Sandalen in Napier liegen lassen. Im Restaurant wurde formelle Kleidung erwartet. Schließlich lieh Elke mir ihr zweites Paar, die zwar etwas zu klein waren, aber ich hatte ja nicht so weit zu laufen. Das Essen und der Wein waren wirklich sehr gut und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt auch.

[Lake Taupo und Tonagria Nat. Park]

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Mittwoch, 12. Januar 2005
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Heute ging es nach Mordor. Nachdem Frühstücken ging wir erst in das Visitor Center im Ort, das ist nicht zu verfehlen, der Ort besteht eigentlich nur aus dem Center, dem Grand Chateau und einem weiteren Motel. Im Sommer ist hier nicht annähernd so viel los wie in der Skisaison. 

Mit meinem Location-Guide in der Hand fragte ich nach dem genauen Weg nach Mordor. Der Herr holte unter dem Tisch eine genaue "Mittelerde-Karte" raus und zeichnete uns den Weg zu den Whakapapa Ski Fields ein. Kann man gar nicht verfehlen, man fährt einfach auf den Mount Ruahepu rauf und parkt auf dem riesigen Parkplatz. Gleich hinter dem ersten Sessellifthaus klettert man ein bisschen den Berg hoch und da steht auch schon ein Schild, auf dem steht das hier gedreht wurde. U.a. Die Szenen mit Frodo und Sam am Emyn Muil. Wir fuhren aber erst mit dem Lift nach ganz oben, die Fahrt war Elkes erste alpine Erfahrung und ihr nicht ganz geheuer. 

Oben lag, durch den kalten Sommer, noch viel Schnee. Wir genossen den tollen Ausblick auf das Tal mit seinen Vulkankegeln. Obwohl es in dieser Vulkanlandschaft aus Geröll und Lavagestein hier nur noch wenig Vegetation gib, ist diese Landschaft sehr beeindruckend. 

Der Mount Ruahepu ist am 17. Juni 1996 mitten in der Skisaison zum letzten Mal ausgebrochen. Im Restaurant der oberen Sesselliftstation hingen sehr eindrucksvolle Bilder von dem Ausbruch. Hier gibt es auch welche: Link

[Mordor]

Dann ging es wieder ins Tal, kurz in der Grand Chateau geht es zu den Tawhai Falls. Ein schönes Plätzchen, hier hätten wir uns gern mit einem Buch auf in die Sonne auf die Steine gesetzt, aber wir wollten noch nach Ohakune und uns das " The Powderhorn Chateau" angucken. Hier hat die Crew auch gewohnt, man kann im Hotelregister ihre Eintragungen sehen und so auch die "richtigen" Zimmer beziehen. Das Hotel ist sehr schön, aber nach unserem Geschmack doch zu weit am vom Schuß (in dem Fall Mordor) und hatten uns deshalb für das "Grand Chateau" entschieden. In Ohakune gab es aber auch endlich mal wieder ein Internetcafe (in einer Videothek). Anschließend fuhren wir noch bis zum Ausgangspunkt des Mount Ngauruhoe-Tracks, der wirklich nur etwas für trainierte Wanderer ist. Aber man kann von dort einen schönen Blick auf den Kegel. Den Abend ließen wir am Kamin (mit Blick auf den Kegel - was ging uns das mal wieder gut) bei einem Drink ausklingen.

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Donnerstag, 13. Januar 2005
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Hotel am Tagesziel: Palm Pacific Resort

Preis: 80 Euro pro Zimmer

Hotel-Bewertung: Einfach nur schön.

Strecke: Whakapapa  Village - Waitomo Caves - Matamata - Whangamata

Gefahrene Kilometer: ca. 380 km

Heute lag eine große Tour vor uns, wir wollen unbedingt die Glühwürmchenhöhlen angucken, bevor wir nach Matamata (Hobbingen) fuhren. Die Touren für Hobbiton konnte man zu der Zeit nicht reservieren, obwohl auf dem Flyer "Booking is recommended" stand. Wir hatten ein bisschen Angst, daß uns die Zeit wegläuft unser Tagesziel Whangamata war doch ganz schön weit entfernt von Matamata, dachten wir. Aber wir hatten mal wieder die Größe von Neuseeland überschätzt. Es liegt alles so nah beieinander.

Wir sind um 10 Uhr vom Chateau losgefahren Richtung Waitomo Caves gefahren und waren schon um 12.15 Uhr da und konnten uns auch gleich einer Tour durch die Höhlen anschließen. Die Tropfsteinhöhlen sind nicht ganz so aufregend, aber die Bootsfahrt durch die stockdunklen Höhlen war klasse. Es sind Mückenlarven, die ein Sekret absondern, daß im dunkeln leuchtet. Es sieht aus wie ein leuchtender Sternenhimmel. Als wir aus den Höhlen kamen, rief ich noch mal den Anrufbeantworter bei Hobbintontours an um zu hören wann die Touren starten. Wir müssten die Tour um 14.30 Uhr schaffen. Wir waren schon um 13.30 Uhr da, meldeten uns für die Tour an und ging essen. Im Shop gab es eine Menge HDR-Souvenirs, wir wollten uns aber erst nach der Tour in Ruhe umsehen. Leider hatten wir mal wieder die neuseeländischen Öffnungszeiten aus den Augen verloren. Der Shop machte um 17 Uhr zu. Wir waren 17.15 Uhr zurück.

Pünktlich holte uns der Bus ab. Während der Fahrt auf die Farm der Alexanders, erzählte der Fahrer schon einiges z.B. wie es zu der Locations gekommen ist. Für die Fans war sicher nicht viel neues dabei, aber egal. Als wir dann auf dem Farmgelände waren, die Farm ist in vollem Betrieb, überall laufen die Schafe durch Hobbinton. Überall stehen Schilder mit Fotos von den Dreharbeiten, oder es stehen bunte Pfähle an denen man sich orientieren kann. Wo stand die Brücke, wo stand die Mühle usw. Es war sehr warm, erst wurden wir überall rumgeführt und es wurden kleine Anekdoten von den Dreharbeiten erzählt. Jeder kennt hier jemanden der bei dem Film mitgemacht hat. 

Alles was von den Höhlen bunt ist im Film, ist nur aus Styropor, das nach den Dreharbeiten entfernt wurde. Anschließend hatten wir noch Zeit alleine über das Gelände zu laufen. Am Ende der Tour mußten wir unsere Schuhe von der Schafsscheiße befreien, dazu standen Bürsten auf dem Gelände. Hobbinton ist für jeden Herr der Ringe-Fans ein MUSS. Wir mochten von dieser wunderschönen Location gar nicht trennen.

[Hobbiton]

Auf der Karte sah unser Ziel noch sehr weit entfernt aus, ich rief vorsichtshalber im Palm Pacific Resourt an um unsere späte Ankunft anzumelden. Der Besitzer war zu süß am Telefon: "Ihr seit noch bei den Hobbits, toll. Macht Euch keine Sorgen, in einer Stunde seit ihr hier". Es hat dann doch 1,5 Stunden gedauert. Es ist doch unglaublich hügelig an diesem Abschnitt kurz vor der Coromandel Halbinsel.  Als wir ankamen begrüßte er uns gleich mit: "Ah, die Mädels aus Hobbinton". Wir fragten ihn noch, wann Ebbe am "Hot Water Beach" ist, wir wollten am nächsten Tag die Coromandel-Halbinsel umfahren und dann am "Hot Water Beach" auch einen eigenen "Hot Pool" buddeln. Er guckte etwas irritiert, ob wir wirklich das alles ein einem Tag machen wollten. Uns blieb nichts anderes übrig, die Zeit für einen längeren Aufenthalt war nicht da. Auf dieser Seite kann werde die Gezeiten genau angegeben. Ca. 16.30 Uhr sollte Ebbe sein. Wir sagten ihm, daß wir das schaffen und fuhren ums Haus herum, direkt vor unser "Zimmer". Wir hatten nur die einfache Kategorie gebucht und guckten deshalb nicht schlecht als wir unser "Appartement" bezogen. Wenn das hier Standard war, wie sieht dann bitte Deluxe aus und das für ca. 40 Euro pro Nacht und Nase. Herrlich, hier hätten wir gern eine ganze Woche verbracht. Das Motel befindet sich gleich gegenüber dem Weg zum Strand. Wir genossen in der Abendsonne ein Glas Rotwein zum Abendbrot. Was ging uns das doch gut.

[PalmPacific Hotel]

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Freitag, 14. Januar 2005
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Strecke: Whangamata - Coromandel-Halbinsel - Whangamata

Gefahrene Kilometer: ca. 260  km

 

Morgens kauften wir uns erst einmal einen kleinen Spaten und einen Eimer für den "Hot Water Beach". Das Wasser kommt dort am Strand mit 60 grad aus dem Sand, daher muß man mit kaltem Meerwasser den selbstgeschaufelten Pool abkühlen. Danach starten wir unsere Coromandel-Umrundung Richtig Thames, dem "Eingangstor" zur Coromandel-Halbinsel. Thames (gegr. 1867) ist ein schönes Städtchen zum bummeln, es gibt hier noch viele historische Gebäude. Anschließend fuhren wir entlang der Seabird Coast auf dem Pacific Coast Highway nach Coromandel Town. Traumhafte Ausblicke ließen uns alle paar Minuten an Overlooks anhalten.

In Coromandel Town haben wir im Pepper Tree Restaurant sehr lecker zu Mittag gegessen. Das Restaurant in der Kapanga Road ist nicht zur verfehlen. In diesem Ort haben sich viele Kunsthandwerker und Hippies niedergelassen, wir haben endlich Zeit in den Geschäften und Galerien verbracht. Auch in Internetcafe gab es hier und ich konnte den Daheimgebliebenen mal wieder ein paar Reiseeindrücke im Livejournal hinterlassen. Dann fuhren aus dem Ort raus zur berühmten Driving Creek Railway and Poteries.

[Coromandel]

Leider paßten die Abfahrtszeiten der einzigen Schmalspureisenbahn Neuseelands nicht in unseren engen Zeitplan. Wir guckten uns ein bißchen auf dem Gelände um und fuhren dann weiter an der Küste entlang Richtung "Hot Water Beach", immer wieder mit Unterbrechungen um die phantastischen Aussichten zu genießen. Alleine für die Coromandel-Halbinsel bräuchte man gut 3 Tage, z.B. auch um die Cathedral Cove anzusehen, der Strandabschnitt ist nur bei Ebbe zugänglich.

Ziemlich pünktlich erreichen wir gegen 16 Uhr den "Hot Water Beach". Als wir am Strand ankamen saßen da schon 100te von Leuten in ihren Pools. Der Solgan: "Hot Water Beach is NOT a secret! It is known around the world" schien zu stimmen. Eine der wenigen Momente wo wir auf eine Menschenmenge trafen. Anscheidend mußte man die Ebbe gar nicht so genau beachten. Voller Elan fingen wir an zu buddeln, aber wo wir auch buddelten es kam kein heißes Wasser. Die Plätze über den Quellen waren schon alle besetzt. Wir setzen uns dann abseits von dem Trubel auf unser Handtuch und guckten dem Treiben zu.Gegen Abend waren wir dann zurück im Pacific Restort und haben den Abend auf der Terrasse ausklingen lassen. Am nächsten Tag hatten wir eine lange Strecke zur Bay of Islands nach Pahia vor uns, wo für vier Nächte in Appartement gebucht hatten.