Samstag, 1. Januar 2005
A
Hotel am Tagesziel: Scenic Circle A-Line Hotel

Preis: 70 Euro pro Zimmer

Hotel-Bewertung: Die Kette der Scenic Circle A-Line Hotels ist sehr empfehlenswert. Wir wohnten in drei Hotels dieser Kette und sind wirklich immer begeistert gewesen. 

Strecke: Arrowtown - Cromet Peak - Queenstown

Gefahrene Kilometer: 118 km

Wir genossen ein letztes Mal das tolle Frühstück im Olivers. Heute hatten wir es bis Queenstown nicht so weit zufahren und ließen uns bei schönem Wetter richtig Zeit. Unseren ersten Stop machten wir an der Kawarau Birdge um den Wahnsinnigen bei Bungy Jumping zu zugucken. 

1988 wurde hier die erste öffentliche Anlage in Betrieb genommen. Für 140 $ konnte man von der Brücke springen und bekam sogar noch ein T-Shirt dazu. Wir wollten aber nur gucken. Keine zehn Pferde hätten uns zum springen gebracht. Schon beim zuschauen wurde einem ganz anders. Ein kleiner Junge von vielleicht 12 Jahren, stand schon "angeleint" zum Absprung bereits. Er traute sich dann doch nicht und weinte spätere bittere Tränen vor Scham. Wir bewunderten ihn trotzdem. Da oben haben gestandene Kerle noch einen Rückzieher gemacht.

[Bungy Jumping]

Weiter ging es in die alte Goldgräberstadt Arrowtown noch ca. 20 km von Queenstown entfernt. Hier sind einige LOTR-Locations zu besuchen u.a. die Stelle an der Arwen die neun Reiter aufhält. Wir fuhren an die Stelle des Fluß wo Isildur von einem Orkpfeil getroffen ins Wasser fiel und den Ring verlor. Hier kann man sehr schön spazieren gehen. 

Das Dorf selbst ist sehr schön restauriert und voller Leben. Arrowtown ist eine der ganz wenigen alten Städte die den Goldrausch "überlebt" haben. U.a. kann man eine Siedlung der Chinesen Goldsucher besichtigen, die um 1866 nach Neuseeland kamen um der Armut in ihrem Land zu entkommen und hier Reichtum zu finden. 

In Arrowtown gibt es auch viele schöne Restaurants. Nicht entgehen lassen sollte man sich den "The Remarkable Sweet Shop", die an diesem Neujahrstag mit dem Slogan: "Specialist in Resolution breaking... Free Futge Tasting Today" warben. Lecker !

[Arrowtown]

Weiter Richtung Queenstown machten wir einen wirklich sehr zu empfehlenden Abstecher auf den "Coronet Peak" ! Das gekurve hat sich wirklich gelohnt, wir wurden mit einer phantastischen Aussicht belohnt. So hatten wir uns Neuseeland vorgestellt. Wir hätten stundenlang den Paragleidern zugucken können.

Wir wollten aber den restlichen Tag noch durch Queenstown bummeln und unsere Vorräte ergänzen. So fuhren wir weiter und bezogen unser Domizil. Abendbrot gab es auf dem Balkon mit Blick auf den drittgrößten See Neuseelands dem Wakatipu-See. Er misst an seiner tiefsten Stelle 377 m.

[Coronet / Queenstown]

A  
Sonntag, 2. Januar 2005
A

Strecke: Tagesausflug Glenorchy - Dart Stables - Lake Sylvan

Gefahrene Kilometer: 142 km

Am nächsten Morgen wurden wir um 4.30 Uhr durch einen Feueralarm aus dem Bett geworfen worden. Was für ein fürchterliches Geräusch. Wir zogen uns schnell, schnappten unsere Papiere und ging in den Hof, wo schon viele andere Gäste standen. Die Feuerwehr war gleich da. Es war ein Fehlalarm. Völlig gerädert gingen wir wieder ins Bett. Um 7 Uhr klingelte auf einmal der Radiowecker, der nicht von uns gestellt worden war. Was für eine Nacht. Damit aber nicht genug, um 8 Uhr hatten wir wieder Feueralarm. Dieses mal klopften auch die Hotelangestellten an die Türen. Wir mußten wieder raus. Natürlich war es wieder ein Fehlalarm. Aber die Jungs vom Fire Service waren wirklich schnell.

Wir machten uns fertig und fuhren gegen 10 Uhr Richtung Glenorchy. Den ersten Stop machten im Twelve Mile Delta, für HDR-Fans Ithilien. Auf dem Weg nach Glenorchy hat man eine phantastische Aussicht auf den Lake Wakatipu. In Glenorchy angekommen, fragten wir beim Dart Stables Reitstall nach freien Plätzen für die Lord of the Ring-Tour. Leider war alles "fully booked". Das war die einzige Tour die wir nicht vorgebucht hatten, aber gerade bei der wäre wichtig gewesen.

Wir fuhren dann nach Kinloch, wo wir an Isengard vorbei kamen. Von dort aus kann man sehr schöne kurze oder auch lange Touren machen. Wir machen einen 1,5 Std. Walk hin und zurück zum Lake Sylvan. Der Wald sah wirklich aus wie in Mittelerde, auch wenn hier jetzt kein wirklicher Drehort war. Ein wunderschöner Spaziergang.

Zurück in der Stadt bummelten wir noch durch die Straßen und genossen das schöne Wetter. Zum Abendbrot auf dem Balkon gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang. 

[Lake Wakatipu / Glenorchy / Mittelerde]

 

A
Montag, 3. Januar 2005
A

Strecke: Tagesausflug zum Doubtful Sound von zu Hause aus gebucht. 

Für diesen Tag stand der Ausflug zum Doubtful Sound an, so war frühes aufstehen angesagt. Um 6.50 Uhr wurden wir vor dem Hotel abgeholt und es ging Richtung Lake Manapori. Wir hatten diese Tour schon von Deutschland aus bei Real Journey gebucht. Hat alles prima geklappt. Vor buchen hätte nicht sein müssen, es war noch reichlich Platz im Bus und auf dem Schiff. Der Milford Sound ist einfach doch beliebter.

Wir haben uns für den Doubtful Sound entschieden, da dieser nicht mit dem eigenen Auto zu erreichen ist und daher nicht so überlaufen wie der Milford Sound ist. Zuerst geht es per Schiff über den wunderschönen Lake Manapuri, dann mit dem Bus ca. 1 Std. zum Doubtful Sound. Dort trafen wir zum einzigen Mal in diesem Urlaub auf die berüchtigten Sandflies. Dank des tollen Antimückenspray von Globbetrotter ließ es sich ganz gut ertragen.

Das Wetter war für diese Gegend gar nicht schlecht. Es fielen ab und zu nur ein paar Regentropfen. Kurz nach Abfahrt des Katamarans sahen wir drei kleine Pinguine im Wasser. Sie tauchten aber leider schnell ab. Bis zur Tasmanische See, wo es viele Seelöwen zu sehen gab, sahen wir keine anderen Tiere mehr. Auf dem Rückweg hielten wir in einem Seitenarm, wo sich die Bottlenose Delfine aufhalten. Leider hielten diese gerade ihren Mittagsschlaf und schwammen nur dicht unter der Oberfläche. Dann waren wir auch schon wieder an der Anlegestelle. Wir besichtigen noch kurz das Kraftwerk und fuhren dann über den See Manapuri zurück. Nach zwei Stunden fahrt mit dem Bus waren wir gegen 19.30 Uhr wieder in Queenstown. Diese Tour hat damals 58 Euro pro Nase gekostet. Wir waren sehr zufrieden mit dem Preis/Leistungsverhältnis. Allerdings scheinen sich die Preise drastisch erhöht zu haben, wie ein Blick auf die HP zeigt.

[Doubtful Sound]

A
Dienstag, 4. Januar 2005
A
Hotel am Tagesziel: Motel 1 A Rata Grove

Preis: 60 Euro pro Zimmer

Hotel-Bewertung: Sehr nette Hosts. Für den Preis wirklich ein anständiges Motel, direkt im Ort. Über den Hinterhof ging man direkt zur Helicopter Line. 

Strecke: Queenstown - Wanaka - Haast Pass - Franz Josef Glacier

Gefahrene Kilometer:  371 km

rechts der Lake Hawea 

Gegen 9.30 Uhr starteten wir in Queenstown auf der 89 Richtung Wanaka, einem der beliebtesten Ferienziele der Neuseeländer. Von hier aus kann man viele Wanderungen machen, u.a. soll der Rob Roy Walk wunderschön sein. Man sollte aber einen ganzen Tag einplanen, den wir leider nicht hatten. 

Der kleine Ort am Lake Wanaka lädt zum bummeln, bootfahren und viele andere Freizeitaktivitäten ein. Weiter ging es auf der 6 Richtung Haast Pass. Als wir am Lake Hawea, einem der schönsten Seen im Süden vorbei kamen, war der Himmel leider komplett mit grauen Wolken verhangen. Wir hatten ja mit schlechterem Wetter an der Westküste gerechnet, aber musste es schon hier los gehen ? Die Fahrt durch die immer wieder wechselnde Landschaft war trotzdem sehr beeindruckend. Hinter jeder Biegung sah es anders aus. Einfach phantastisch !

Nach dem Haast Pass kommt bald die Brücke "Gates of Haast" wo der Haast River in eine Tiefe Schlucht stürzt. Die Straße ist hier sehr eng und kurvig. Wir haben hier sehr viele Kreuze an der Straße stehen sehen und sind wirklich sehr langsam gefahren. Durch den Nieselregen waren die Straßen besonders rutschig. Nach diesem Stop lohnt der nächste bei den Thunder Creek Falls, ein 30 Meter hoher Wasserfall, der einen Höllenlärm macht.

Der Regenwald lag rechts von uns, ab und zu konnten wir die Tasmanische See sehen. Zum Lake Matheson zu fahren um auch das berühmte Bild der Spiegelung des Mount Cook und des Mount Tasman zu machen, hatte bei diesem Sauwetter keinen Zweck.

[Haast Pass und Thunder Creek Falls]

Um so näher wir uns Fox Glacier Village näherten um so mehr schwand unsere Hoffnung für den morgigen vorgebuchten Heli Hike. Im Dorf angekommen meldeten wir uns gleich bei "The Helicopter Line" und fragten schon ganz deprimiert nach den morgigen Aussichten. Die Leute dort waren aber total cool, wir sollten morgen früh um 9 Uhr da sein. Das klappt schon ! Wir waren davon nicht wirklich überzeugt.

Im Motel 1 A Rata Grove wurden wir freundlichen begrüßten mit den "Hallo Bettina, wir haben Euch schon erwartet" ! Wir sind gleich wieder aufgebrochen, um zur Gletscherzunge des Franz Josef Gleschers zu laufen. Vom Parkplatz aus läuft man ca. 45 Minuten über das Moränenfeld. Bis ans Eis kann man nicht gehen, der Glescherfluß ist gerade bei Regenwetter gefährlich. Abends waren wir in The Alice May. Restaurant and Bar. Home of good beer and hearty food. Guinness and Kilkenny on tap. Sehr zu empfehlen ! Ein ganz gemütlicher Laden. In dieser Nacht hatten wir das Gefühl die Welt geht unter. Ein wahnsinniges Gewitter tobt über die Berge. Wir lagen im Bett und hatten die Hoffnung für den Heliflug schon aufgegeben.

[Franz Josef von unten]

A  
Mittwoch, 5. Januar 2005
A
Hotel am Tagesziel: Alpine Rose Motel

Preis: 60 Euro pro Zimmer

Hotel-Bewertung: Sehr schönes Motel mit schönen Zimmern inkl. Küchenzeile und einem tollen Badezimmer mit Spa-Badewanne 

Strecke: Franz Josef Village - Greymouth

Gefahrene Kilometer: 179 km

 

Um 8.30 Uhr waren wir im Büro der Helicopter Line, der Himmel sah gut aus ! Wir hatten uns für die den Helihike entschieden (150 Euro). Flug auf den Gletscher und zwei Stunden Wanderung. Franz Josef Glacier-Tour

Wir sollten uns noch ein wenig gedulden. Um 9 Uhr wurden wir über die Straße zum Helilandeplatz geschickt. Dort bekamen wir Bergsteigerstiefel und jeder ein Set Steigeisen oder so etwas in der Art. Man durfte keine Jeans tragen, da Elke dann nur noch Shorts mit hatte (die waren erlaubt !) lieh sie sich gegen eine geringe Leihgebühr noch eine wasserfeste Hose. Man erzählte uns, daß wegen des schlechten Wetters vier Tage nicht geflogen werden konnte. Was waren wir doch für Glückspilze.

Nach einer kurzen Einweisung, wie wir uns am Heli zu verhalten haben (ich hätte ihm noch Stunden zu sehen können - siehe Foto) ging es endlich los. 

 

Elke und ich hatten das Glück vorne sitzen zu dürfen. Es war einfach phantastisch und jeden Euro wert. Ich wußte sofort, daß Helifliegen mein neues Hobby werden würde. Der Blick von oben auf den Gletscher war atemberaubend. Oben angekommen legen wir auf Anweisung unseres Guides die "Eisenfüsse" an und bekamen jeder einen Eisbickel zum abstützen. Wir teilten uns in eine schnellere und eine langsamere Gruppe auf. Wir entschieden uns für die langsamere. Die Tour war phantastisch und ein unbedingt MUSS wenn wenn hier ist. Wir würden bei unserem nächsten Besuch auch wieder diese Tour machen. Man kommt sich ganz klein zwischen diesen Massen von Eis vor.

[Franz Josef von oben]

Nach dem wir uns bei Mittag essen von diesem tollen Erlebnis erholten hatten, fuhren wir weiter bis nach Greymouth und bezogen das schöne Alpine Rose Motel. Wir fuhren dann noch in die Stadt, da es aber bereits nach 18 Uhr war, waren die Kantsteine schon hoch geklappt. Uns hat Greymouth nicht so gefallen, was aber auch am wieder eingesetzten Regen gelegen haben könnte. Deshalb genossen wir lieber den In-Room-Spa und kochten uns was leckeres.

A  
Donnerstag, 6. Januar 2005
A
Hotel am Tagesziel: Sandcastle Seaview

Preis: 50 Euro pro Zimmer (Haus)

Hotel-Bewertung: Ein wunderschöner Flecken Erde. Ein kleines Haus mit zwei Schlafzimmern, Küche und Bad. Einfach ein Traum. Hier hatten wir zwei Übernachtungen.

Strecke: Greymouth - Pohara

Gefahrene Kilometer: 436 km

 

Im strömenden Regen fuhren wir von Greymouth in Richtung Punakaiki zu den Pancake Rocks. In Serpentinen ging es die Küste entlang. Als wir bei den Kalksteinfelsen ankamen war es dann "nur" noch neblig. Wir hielten uns nur etwas eine halbe Stunde dort auf und gingen dann noch ins Internetcafé gegenüber. Nach der Pause lag ein langes Stück bis zum Able Tasman National Park vor uns. Vorbei an Hopfenfeldern und Apfelbaumplantagen. Inzwischen war das Wetter besser geworden. 

In Motueka, einer kleinen netten Stadt, konnten wir sogar bei strahlendem Sonnenschein draußen einen Fruchtcocktail genießen. Dann ging es an den Aufstieg zum Takaka Hill. Für die Strecke Motueka bis Pohara sollte man mindestens 1,5 Std. einplanen (Pkw). Man muß 972 m hoch und dann wieder runter. Von oben hat man einen so traumhaften Blick über die Golden Bay. Hier ist u.a. der Auszug von Frodo und Sam aus dem Auenland gedreht worden.

[Pancake Rocks]

 

Wir fuhren direkt zu unserem Quartier für die nächsten zwei Nächte, dem Sandcastle Cottage. Unglaubliches Preis-/ Leistungsverhältnis. 90 $ für ein kleines Häuschen mit zwei Zimmern, Küche und Bad. Was für ein herrliches Stückchen Erde, da hätten wir es auch eine Woche aushalten können.

Sehr nette Vermieter, aber die hatten wir ja eigentlich immer. Endlich konnten wir mal in der Sonne einen Wein trinken, mit Blick aufs Meer, Schafe weiteten auf der Wiese und eine Entenmutter zog mit ihren Küken vorbei zum Teich. Was ging uns das gut ! Rechts der Blick von unserer Terrasse, zwischen den Bäumen kann man das Meer erkennen. 

[Pohara usw.]

A  
Freitag, 7. Januar 2005
A
Wir haben wunderbar in unserem Cottage geschlafen. Endlich mal "fast" harte Betten. Wir sind zur Wainui Bay gefahren. Dort gibt es einen Carpark von dem man mit dem Bus auf die andere Seite nach Totaranuibucht fährt. Man kann an eine Wanderung zurück zum Parkplatz gehen. Auch kürze Tracks starten an der Wainui Bucht. Wir sind ein nur ein Stück des Coast Tracks gegangen, der nur bei Ebbe begehbar ist. Über ein paar Felsen hinweg in eine kleine Bucht ganz für uns alleine. Auch der Strand war bis auf ein pärchen und einer Familie menschenleer. Die Sonne brannte ganz schön. Heute ging es wirklich nicht ohne Sonnenhut. Wir machten noch eine kleine Pause in einem Café (ein Wohnwagen mit Vorzelt) gleich neben dem Parkplatz.

Auf dem Weg zu den Waikoropupu Springs hielten wir noch in Takaka, ein kleiner Ort mit Hippie-Atmosphäre. Die Geschäfte schließen alle gegen 17Uhr. Die Wikoropupu Quellen sind die größten Quellen Neuseelands. Das Wasser ist eines der klarsten der Welt. Bis zu 14.000 Liter in der Sekunde quillt dort täglich aus der Erde. Wirklich faszinierend, leider kommt das auf den Fotos nicht sehr gut raus.

Auf keinen Fall sollte man die Caves in Clifton, kurz vor Pohara aus Takaka kommend verpassen. Es steht nur ein kleines Schild an der Straße. Ein kurzer Walk führt durch ein Labyrinth aus Felsen, die mit Bämen überwuchert sind. Man denkt jeden Moment kommt Indianer Jonas mit Spinnweben behängt aus einer Höhle geklettert !

[Sonne, Strand und "Mehr"]

A
Samstag, 7. Januar 2005
A
Hotel am Tagesziel: Harbour View Motel Picton

Preis: 66 Euro pro Zimmer

Hotel-Bewertung: Ein neues sehr schönes Motel, toll eingerichtet inkl. schicker Küchenzeile. Wir hatten ein Zimmer mit Hafenblick.

Strecke: Pohara - Picton

Gefahrene Kilometer: 175 km

 

Der Tag begann mit einem Wolkenbruch. Unser Vermieter Steve stand ganz in Öl gekleidet vor der Tür und guckte ganz traurig. Wir konnten leider überhaupt keine Fotos mehr von den Takaka Hills machen, so hat es geschüttet. Als wir an unserem ersten Ziel, Nelson ankamen, hörte es endlich auf zu regnen. Angeblich herrscht in dieser Region ja das beste Wetter. Nur eben nicht in diesem/unseren Sommer. 

Der erste Weg führte uns natürlich zu Juwelier Hansen. Jens Hansen hat den "einen" Ring entworfen. Leider starb Jens Hansen bevor die Filme in die Kinos kamen. Seine Söhne führen den Laden aber weiter. Wir wurden auch gleich persönlich von Thorkild Hansen bedient. Ich überlegte ob ich den einen Ring in Silber oder Gold nehmen sollte. Aber eigentlich war das ja keine Frage – er mußte aus Gold sein und natürlich auch die originale Nachbildung von der Kette (insgesamt ca. 245 Euro). Es mußte einfach sein. Elke entschied sich für einen sehr schönen geschwungen Silberring, der aber noch kleiner gemacht werden mußte. So ging wir erst mal bummeln und Essen. Dann ging es auf dem wunderschönen Queen Charlotte Drive nach Picton, wo wir am nächsten Morgen ganz früh die Fähre nach Wellington nehmen wollten. Dort bezogen wir das tolle Harbour View Motel Picton. Ganz tolles neues Motel. Wir gingen früh zu Bett, schließlich mußten wir um 3.30 Uhr aufstehen, dann hieß es "Auf Wiedersehen Südinsel".

[Auf dem Weg nach Picton]