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Die Fantastischen 4 in London |
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6. - 10. September 2007 |
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Fotos von Martin, Heidi, Sia und Tina |
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| Aus Helene Hanffs
"84, Charing Cross Road":
Ein Journalist, den ich kenne und der im Krieg in London stationiert war, sagt, Touristen kämen mit fest gefügten Vorstellungen nach Englang, so dass sie genau das finden, was sie suchen. Auch wir haben haben unsere "Vorstellungen" gefunden. |
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Donnerstag, 6. September 2007 |
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Der Hinflug ging mit 45 Minuten
Verspätung los, da die Verspätung wegen des schlechten Wetters in Düsseldorf
verursacht wurde, hatten wir mit dem Weiterflug nach London keine Probleme,
die Maschine kam auch später rein. Aber ich werde so schnell nicht wieder mit
einem Umsteigeflug von A nach B fliegen wenn es sich vermeiden lässt. |
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625 Kilometer
Regale.
Es hat mal jemand ausgerechnet, das es 80.000 Jahre dauern würde alles in der Library zu lesen. In die Lesesäle darf man nur mit Ausweis. |
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Unser
Zimmer Nr. 6. 50 Euro pro Nase inkl. Frühstück.
Unten: Der Blick aus dem Fenster in den Hinterhof. Das Zimmer auf sehr ruhig. Leider war das Bett für zwei etwas schmal. Ansonsten ist das B & B sehr zu empfehlen. Sehr sauber und es gibt ein leckeres englisches Frühstück. Wenn man das denn mag. |
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Weiter
ging es gleich zum Trafalgar Square, wo wir den Tee in der National
Portrait Gallery nahmen, keine 500 Meter vom Theater entfernt.
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Nach dem
Tee ging es natürlich sofort zum Theater, wo noch nicht viel los war. Sias
Aufregung stieg von Minute zu Minute. Dann fuhr der Wagen vor und wer stieg
aus - Sidi. |
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Der Wagen fuhr weg und wird warteten das er mit Orlando wieder kam. Aber es passierte nichts. Die Zeit verging und ich guckte so die Straße rauf. Auf einmal kommt er mit dem Handy am Ohr einfach so auf uns zu spaziert. Mann ich bin zu alt für diese Scheiße. Vor lauter Aufregung kann man die Kamera nicht ruhig halten. Er entschuldigte sich tausendmal das er jetzt keine Zeit hätte er müsste sich für die Show fertig machen. |
| Er bekam noch Keks geschenkt für die er sich so was von süß bedankte und dann war auch schon alles vorbei. Wir konnten uns wieder sammeln und nahmen an der nächsten Bar erst mal eine Cosmopolitan auf den Schreck. Ihn zu sehen ist schon unglaublich, aber seine Stimme zu hören haut einen total aus den Schuhen. Im August waren wir ja gar nicht so nahe dran an ihm. Was da in einem vor geht, kann nur ein wirklicher Fan verstehen. |
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Ein Autor im Sunday Telegraph schrieb einmal über ihn: "Er sieht geradezu lächerlich gut aus, und zwar auf eine anziehend irreale Weise, die einem das Gefühl gibt, es sei vielleicht angemessener, ihn einfach nur anzuschauen, als tatsächlich mit ihm zu sprechen". |
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Jetzt hatten wir endlich Zeit für Sightseeing. ca. 21 Uhr wollten wir wieder am Theater sein. Wir gingen die Mall zu Lisbeth (Buckingham Palace) und die große Runde bis zum Big Ben, Downing Street, Horse Guard und haben dann noch bei ganz lauer Luft gut eine Stunde am Trafalgar Square gesessen. |
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Wir waren rechtzeitig am Theater, so dass wir in der ersten Reihe am Ausgang standen. Die Security verteilen Flyer vom Stück, es werden keine Fotos unterschrieben um den Händlern keine Chance zu geben. Die Warterei ist echt ätzend. Vom vielen laufen taten uns eh schon die Beine weh. Endlich war es dann so weit. | ![]() |
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Freitag, 7. September 2007 |
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Heidi und Martin sollten so gegen
Mittag ankommen. Wir schliefen mal etwas länger und gingen in einen Pub zum
frühstücken. Im Hotel gab es Frühstück nur bis 9 Uhr, den brennt doch der
Helm. |
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Erstes
Ziel natürlich Glas 9 ¾ am Kings Cross-Bahnhof.
Dann fuhren wir zum Covent Garden wo ich so
gerne die Actors Church ansehen wollte, die leider wegen einer Graduation
geschlossen war. |
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| Wieder
ins Hotel Martin und Heidi richtig einchecken, dann rasch noch am Piccadilly
Circus vorbei. Dann mussten wir auch schon wieder Richtung Theater und seine Ankunft nicht zu verpassen. |
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Sia
meisterte die Situation inzwischen wie ein alter Hase, als hätte sie nie
etwas anderes gemacht als sich für ein Autogramm zum Horst zu machen. Schön
die Leute die im vorbei gehen einen anguckten als wenn man nicht mehr alle
Tassen im Schrank hätte. |
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Das ging wieder sehr schnell, dieses mal fuhr er mit dem Wagen vor. Vor der Vorstellung hat er nicht viel Zeit. Essen muss der Mensch auch mal. Gegenüber vom Theater ist das Spagetti-House. Endlich gab es mal was zu trinken. :-) |
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| Dieses
Mal war der gesamt Eingang abgesperrt, so konnte er mehr Leute erreichen.
Danach ging er wieder ins Theater und ist wohl anderweitig entwischt. Er wäscht
sich übrigens fast immer die Pomade aus dem Haar bevor er raus kommt. Wie ich
gerade im Netz sehe, gestern Abend nicht.
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Erst wollten wir mit der Tube zurück zu Hotel, aber Leicester Square waren die Bahnen so überfüllt, das wir zurück ging um mit dem Bus zufahren. Völlig übermüdet und k.o. war nicht wirklich mehr an eine Zimmerparty zu denken, wie man sieht. Heidi und Martin hatten aber noch eine 20er Chickenmacnuggets oder wieder Dinger heißen. |
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Samstag, 8. September 2007 |
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Theatertag, aber wir wollten ja
auch noch etwas von der Stadt sehen. Also ging es erst nach Camden Town. |
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Dann ins Hotel zum
Umziehen und 20 Minuten (!) ruhen. Mit dem Bus Richtung Trafalgar. Leider bog
der Bus dieses Mal falsch ab (wohl wegen eines Unfalls - durchsagen kennen die
Busfahrer nicht) und wir rannten etwas hektisch durch die kleinen Straßen
Richtung Theater. Wir hatten schon Angst seine Autogrammsession zwischen den
Vorstellungen zu verpassen. Aber das Glück war mit uns wie man sieht: |
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Rechts: Dieses
Foto ist unser Lieblingsfoto. Ein Fan hatte ihm Sushi durch die Ordner ins
Theater bringen lassen. Er verging fasst vor Dankbarkeit. Dieser Kerl ist
einfach nicht zum aushalten süß ! |
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Danach
wieder ins Spagetti-Haus und dieses mal brauchten wir alle Wein, außer der
Heidi. Dann endlich zum Theater und in die Vorstellung. Die von der vierten
Reihe aus noch beeindruckender war. Er war zum greifen nah. Martin behauptet ja
er hätte das Stück verfolgt - Sia und ich haben nur Orlandos Bewegungen
verfolgt. |
| Wobei ich beim zweiten Mal doch viel mehr verstanden habe. In England wird nur ganz kurz Applaus gespendet - für alle. Keine einzelnen Auftritte. Daher sind wir dann zügig raus und haben uns noch eine recht guten Platz zum Abschiednehmen von Orlando ergattern können. Nur Heidi stand leider zu weit hinten. |
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Sia und ich haben in den letzen Minuten nicht mehr fotografiert, sondern haben Arm in Arm da gestanden und ihn nur noch genossen. Er ist einfach nicht mit Worten zu beschreiben. Zum Schluss dreht er sich um und guckte in unsere Richtung, winkt ganz doll und rief: Goodbye ! Das hatte er in den letzten Tagen nicht gemacht. Das war ein richtiger Abschied. Da war es dann auch mit Sias Haltung vorbei. Mein Gott war das schön. | |
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So sehen glückliche Fans aus ! |
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Sonntag, 9. September 2007 |
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Der erste Tag ohne Orlando, denn
Sonntags ist überall spielfrei. Nur STOMP hat eine Vorstellung um 15
Uhr. Da wollten wir gern hin, aber nur wenn wir Half-Price-Tickets bekommen
sollten. Dazu mussten wir gegen Mittag zum Leicester Square. |
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Dann sind
wir die Tickets für Stomp besorgen. 18 Pfund fanden wir in Ordnung. Wegen
Sichtbehinderung für 5 Minuten waren die noch mal 4 Pfund billiger. Wie sich
später rausstellte waren wir nicht sichtbehindert. Wir sind dann noch zum
Covent Garden in der Hoffnung die Actors
Church hat geöffnet. |
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Aus "Die Herzogin der Bloomsbury Street" von Helene Hanff:
Ich ging an der rechten Wand entlang und las die Plaketten, die an tote Schauspieler und Komponisten erinnern. Fast am Ende der Mauer, beim Altar, in einer Nische hinter einem Eisengitter, stand eine auf Hochglanz polierte silberne Urne mit Ellen Terrys Asche. Zu meiner Überraschung musste ich beim Anblick der Urne lächeln, es war ein heller, freundlicher Anblick. Ich durchquerte das Kirchenschiff und ging an der linken Wand entlang und las die Plaketten bis hin zum Portal. Unmittelbar beim Portal, als ich gerade hinausgehen wollte, stieß ich auf eine der neueren Plaketten: Vivien Leigh, gest. 1967 - und ich war plötzlich zu Tränen gerührt. |
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| Stomp war
klasse - ich werde nie mehr einen Besen in die Hand nehmen können ohne damit
rhythmisch auf den Boden zu klopfen.
Diese praktischen Aussenaschenbecher gibt es überall an öffentlichen Plätzen und an Restaurants. Eine tolle Sache, Deutschland wird so weit wohl nicht kommen. Da wird weiter gemosert. |
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Dann starten wir einen langen langen langen Marsch vom Trafalgar bis zum Globe Theatre. Ich würde mal sagen wir sind locker 6 km gelaufen. Völlig entkräftet standen wir vor dem Globe und haben uns fest vorgenommen beim nächsten Mal dort eine Vorstellung zu besuchen. Es liefe gerade noch eine. Ein Reiter ritt die Stufen hoch und wartete vor dem Theater bis er dran war. |
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So sieht man aus, wenn man weiß das man Orlando Bloom so schnell nicht wiedersehen wird. |
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Dann mussten wir erst einmal was essen. Der Italiener den wir ausgesucht hatten, sah gut aus, die Karte auch. Als wir bestellten hieß es - Pasta hätten sie keine mehr. BTW ich hasse Pizza. Die Kellnerin war so süß und charmant, dass wir trotzdem blieben. Hab mich dann für Salat entschieden. |
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Montag, 10. September 2007 |
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Abreisetag. Alles lief wie am Schnürchen,
frühstücken und Punkt 9 Uhr los. Drei Stationen bis zur Liverpool Street und
rauf auf den Bahnsteig über dem dick und fett Stansted Express stand.
Irgendwie ging ich immer davon aus, dass da auch nur Züge stehen die da auch
hinfahren. Wir hatten unsere Tickets in der Hand zeigten die noch kurz dem
Schaffner der nur brüllte: Get in, Get in und drin waren wir. Total hektisch,
obwohl wir noch alle Zeit der Welt hatten. |
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Unser
Held. Leider haben wir nicht nach seinem Namen gefragt. Dabei sagte doch Dickens: Die Menschen sollten nicht in das Leben anderer hineinrauschen und nach zehn Sekunden wieder entschwinden, ohne auch nur ihren Namen zu hinterlassen. Wir sind schließlich alle miteinander unterwegs zum Grab. |
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Wir mussten uns in Düsseldorf
ganz schnell von Heidi und Martin verabschieden, unser Flieger war schon
ausgerufen. Wir kamen gerade noch an Board, aber unser Gepäck natürlich
nicht. Aber unsere Koffer sind jetzt da. Mit unserem Orlandoflash war uns
sowieso alles egal. Die wichtigen Sachen hatten wir natürlich nicht in den
Koffer getan. |
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| London 2008 - ToDo-List | |||
| William
Turners Werke in der Tate Britain |
National Portrait Gallery nicht nur zum Tee, sondern dieses mal auch die Ausstellung | Eine Vorstellung im Shakespeare-Global-Theatre | St. Pauls von innen - 9 Pfund hin oder her |
| endlich einen Friedhof Highgate, Brompton | Westminster Abbey von innen, Dichterecke | ||